|




Alma del Banco, "Landschaft mit roten Hütten", 1943
 Kurt Löwengard, "Estemündung", 1930

 Gedenktafel an der Gorch-Fock-Schule
 Dokumentarfilm "Die
Kinder von Blankenese"

 Schulbroschüre

|
Endlich auf Englisch erschienen: "Cherries on the Elbe"
Im Januar 2013 ist endlich die Übersetzung von "Kirschen auf der Elbe" im Hartung-Gorre Verlag Konstanz erschienen und im Buchhandel erhältlich. Die Erinnerungen der "Kinder von Blankenese" werden nun auch Leser in England und den USA finden können - ein Desiderat.
weiter...
........................................................................................
Gedenken an die Deportationen und die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung in Blankenese
Sonntag, 22. Juli 2012
um 10.00 Uhr Gottesdienst
in der evang.-lutherischen Kirche Blankenese
um
12.00 Uhr
Gedenkfeier im Grotiusweg 36
Für den Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese sprach der Vorsitzende
Prof. Friedemann Hellwig.
Der stellvertretende Leiter des Bezirksamtes Altona, Kersten Albers, sprach ein Grußwort.
Musikalische Umrahmung: Sönke Klegin (Trompete) und Carla Stamm (Klarinette).
........................................................................................
Kunstausstellung Alma del Banco
20. November 2011 bis 14. Januar 2012
Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 64a
Öffnungszeiten:
montags bis freitags 9 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr
sonnabends 10 - 13 Uhr
15.12. bis 22.12.2011 geschlossen
Eintritt frei
Finissage Sonnabend, 14. Januar 2012 um 16 Uhr in der Ausstellung.
Thomas Sello und Maike Bruhns sprechen über die Bilder Alma del Bancos.
weiter...
........................................................................................ Kunstausstellung Kurt Löwengard
23. Januar bis 5. März 2011
Eröffnung mit einer Einführung von Frau Dr. Maike Bruhns. Gemeindehaus der Blankeneser Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 64a. Sonntag, 23. Januar, 16 Uhr bei einem Glas Wein
Öffnungszeiten:
montags bis freitags 9 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr
sonnabends 10 - 13 Uhr
Eintritt frei
Ausstellungsgespräch mit Thomas Sello und Maike Bruhns
Sonnabend, 12. Februar, 18 Uhr bei einem Glas Wein
Finissage – der Journalist Carl-Wilhelm Lohmann liest aus den Briefen Kurt Löwengards
Sonnabend, 5. März, 18 Uhr bei einem Glas Wein
weiter ...
........................................................................................
Gedenken an Richard Dehmel, den ersten Namensgeber der Gorch-Fock-Schule, am 25. November 2010
Am 25.11.2010 hat die Gorch-Fock-Schule in einer Feierstunde ihrer
Umbenennung von Richard-Dehmel-Schule in Gorch-Fock-Schule 1937 gedacht.
Am Eingang der Schule wurde eine Gedenktafel des Künstlers Till Verclas
angebracht:
"In
Gedenken an Richard Dehmel (1863 – 1920)
den ersten Namensgeber dieser 1929 erbauten Schule.
Umbenennung in Gorch-Fock-Schule durch die Nationalsozialisten, 1937
Ida Dehmel, seine Frau, war Jüdin. Seine Literatur wurde abgelehnt."
Hier
die Rede von Sabine Boehlich auf der Feierstunde zum Nachlesen.
weiter ...
........................................................................................
FILMFEST HAMBURG 2010
Dokumentarfilm "Die Kinder von Blankenese",
7. Oktober 2010 im Cinemaxx 3 um 21.15 Uhr
ARTE
17. November 2010, 20.15 Uhr
Filmbeschreibung: Zwanzig jüdische Kinder, die das KZ Bergen-Belsen und den Krieg
als Waisen überleben, reisen Ende 1945 nach Hamburg, in die Villa der Familie
Warburg in Blankenese. Zwischen ersten Küssen, offenem Antisemitismus und einem
Traum von Israel finden sie langsam ins Leben zurück.
Deutschland | 89 min |
Regie: Raymond Ley
........................................................................................
Von der Richard-Dehmel-Schule zur Gorch-Fock-Schule. Die Geschichte einer Umbenennung
Am 29. August 1929 bekam Blankenese eine neue Volksschule. Der Neubau
in der heutigen Karstenstraße erhielt den Namen Richard-Dehmel-Schule. Im Januar 1937 wurde die Schule in Gorch-Fock-Schule umbenannt. Für die Nationalsozialisten war der Name Richard Dehmel untragbar geworden, weil dessen Frau Ida Dehmel eine Jüdin
war.
Die Hintergründe der Umbenennung sind aus dem öffentlichen Gedächtnis
mehr oder weniger verschwunden. Auch die Schule selbst erinnert heute
nicht mehr daran.
Ein spektakulärer Fund im Staatsarchiv und weitere erstmals gesichtete Dokumente machten es möglich, die Umbenennung der Schule detailgenau zu rekonstruieren. In der Absicht, eine Diskussion darüber anzustoßen, wie dem Ehepaar Dehmel das ehrende Andenken gewährt werden kann, das ihnen damals verwehrt wurde, legt der Verein die Ergebnisse in einer Broschüre
vor. Sie ist in den Buchhandlungen Kortes und Heymann sowie beim Verein (» info@viermalleben.de)
erhältlich und kostet 5 Euro.
|