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 Schulbroschüre
 Buchtitel "Kirschen auf der Elbe"
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Veröffentlichungen
Von der Richard-Dehmel-Schule zur Gorch-Fock-Schule. Die Geschichte einer Umbenennung
Am 29. August 1929 bekam Blankenese eine neue Volksschule. Der Neubau in der heutigen Karstenstraße erhielt den Namen Richard-Dehmel-Schule. Im Januar 1937 wurde die Schule in Gorch-Fock-Schule umbenannt. Für die Nationalsozialisten war der Name Richard Dehmel untragbar geworden, weil dessen Frau Ida Dehmel eine Jüdin war.
Die Hintergründe der Umbenennung sind aus dem öffentlichen Gedächtnis mehr oder weniger verschwunden. Auch die Schule selbst erinnert heute nicht mehr daran.
Ein spektakulärer Fund im Staatsarchiv und weitere erstmals gesichtete Dokumente machten es möglich, die Umbenennung der Schule detailgenau zu rekonstruieren. In der Absicht, eine Diskussion darüber anzustoßen, wie dem Ehepaar Dehmel das ehrende Andenken gewährt werden kann, das ihnen damals verwehrt wurde, legt der Verein die Ergebnisse in einer Broschüre vor. Sie ist in den Buchhandlungen Kortes und Heymann sowie beim Verein (» info@viermalleben.de)
erhältlich und kostet 5 Euro.
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Kirschen auf der Elbe - Das jüdische Kinderheim Blankenese 1946 - 1948
Ein besonderes Kapitel Blankeneser Geschichte taucht in dem 1996 in Israel auf Hebräisch erschienenen Buch auf, dessen deutsche Übersetzung der "Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese" herausgibt. Das Buch enthält Erinnerungen von damaligen Betreuern und Kindern an das "Warburg Childrens Health Home" auf dem Kösterberg, in dem von 1946 bis 1948 jüdische Kinder, die KZ und NS-Verfolgung überlebt hatten, gepflegt wurden, bis sie nach Palästina/Israel auswanderten.
KLAUS SCHÜMANN VERLAG
ISBN 3-9810907-5-6, 978-3-9810907-5-8
Preis: 12,80 Euro
Eine Besprechung des Buches finden Sie auf www.socialnet.de
» zur Buchbesprechung
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