© Impressum
  Viermal Leben  |  Projekte  |  Presse  |  Verein  |  Ev.-luth. Kirche  |  Aktionen |  Aktuell
       




          Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese




Schulbroschüre




Viermal Leben


Buchtitel "Kirschen auf der Elbe"





Aktuell

Von der Richard-Dehmel-Schule zur Gorch-Fock-Schule. Die Geschichte einer Umbenennung
Am 29. August 1929 bekam Blankenese eine neue Volksschule. Der Neubau in der heutigen Karstenstraße erhielt den Namen Richard-Dehmel-Schule. Im Januar 1937 wurde die Schule in Gorch-Fock-Schule umbenannt. Für die Nationalsozialisten war der Name Richard Dehmel untragbar geworden, weil dessen Frau Ida Dehmel eine Jüdin war.
Die Hintergründe der Umbenennung sind aus dem öffentlichen Gedächtnis mehr oder weniger verschwunden. Auch die Schule selbst erinnert heute nicht mehr daran.
Ein spektakulärer Fund im Staatsarchiv und weitere erstmals gesichtete Dokumente machten es möglich, die Umbenennung der Schule detailgenau zu rekonstruieren. In der Absicht, eine Diskussion darüber anzustoßen, wie dem Ehepaar Dehmel das ehrende Andenken gewährt werden kann, das ihnen damals verwehrt wurde, legt der Verein die Ergebnisse in einer Broschüre vor. Sie ist in den Buchhandlungen Kortes und Heymann sowie beim Verein (» info@viermalleben.de) erhältlich und kostet 5 Euro.

........................................................................................

NPD-Propaganda in Blankenese
Wir, Mitglieder und Freunde des Vereins zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese, protestieren dagegen, dass die NPD in Blankenese Propagandamaterial verteilt, in dem fremdenfeindliches Gedankengut verbreitet wird. Manche Blankeneser meinen, man sollte die NPD, ihre Parolen und ihre Argumentation einfach ignorieren. Wir sind dagegen der Meinung: Wir müssen klar und deutlich und öffentlich sagen, dass wir Fremdenfeindlichkeit, gleich ob mit offen rassistischen oder versteckt sozialen Argumenten, nicht dulden wollen. Wir wissen, wozu sich Rassismus und blinder Nationalismus entwickeln können. Die Geschichte wiederholt sich zwar nie eins zu eins, aber zu glauben, dass Neonazis nicht gefährlich sind, nur weil sie in Blankenese noch niemanden totgeschlagen haben, ist ein Irrtum. Es gibt inzwischen in Deutschland Orte, wo sich Menschen, die „anders“ aussehen, nicht mehr im Dunkeln auf die Straße trauen können. Auch in Blankenese wohnen und arbeiten Menschen, die selbst oder deren Eltern oder Großeltern in Südeuropa, Asien oder Afrika geboren wurden. Diese Menschen würden wir allein lassen, wenn wir die NPD und ihre Propaganda am Ort ignorieren und glauben, das genügt. Wir möchten diesen Menschen zeigen, dass wir für ihr Recht eintreten, in Sicherheit unter uns zu leben. www.viermalleben.de | V.i.S.d.P:. Dr. Martin Schmidt

........................................................................................

Kirschen auf der Elbe - Das jüdische Kinderheim Blankenese 1946 - 1948
Ein besonderes Kapitel Blankeneser Geschichte taucht in dem 1996 in Israel auf Hebräisch erschienenen Buch auf, dessen deutsche Übersetzung der "Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese" herausgibt. Das Buch enthält Erinnerungen von damaligen Betreuern und Kindern an das "Warburg Childrens Health Home" auf dem Kösterberg, in dem von 1946 bis 1948 jüdische Kinder, die KZ und NS-Verfolgung überlebt hatten, gepflegt wurden, bis sie nach Palästina/Israel auswanderten.

KLAUS SCHÜMANN VERLAG
ISBN 3-9810907-5-6, 978-3-9810907-5-8
Preis: 12,80 Euro

........................................................................................

Buchbesprechung
Eine Besprechung des Buches
"Kirschen auf der Elbe" - Das jüdische Kinderheim in Blankenese 1946 - 1948
finden Sie auf www.socialnet.de
» zur Buchbesprechung

........................................................................................