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          Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese





Viermal Leben


Schulbroschüre









Aktuell

Gedenken an die Deportationen aus dem Blankeneser „Judenhaus“ und an alle Opfer nationalsozialistischer Verfolgung in Blankenese
18. Juli 2010, 12.00 Uhr, Grotiusweg 36


Am 19. Juli 2010 jährte sich zum achtundsechzigsten Mal der Tag, an dem die letzten zehn Bewohner des von den Nazis als "Judenhaus" benutzten Hauses Steubenweg (heute: Grotiusweg) 36 deportiert wurden.
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Von der Richard-Dehmel-Schule zur Gorch-Fock-Schule. Die Geschichte einer Umbenennung

Am 29. August 1929 bekam Blankenese eine neue Volksschule. Der Neubau in der heutigen Karstenstraße erhielt den Namen Richard-Dehmel-Schule. Im Januar 1937 wurde die Schule in Gorch-Fock-Schule umbenannt. Für die Nationalsozialisten war der Name Richard Dehmel untragbar geworden, weil dessen Frau Ida Dehmel eine Jüdin war.
Die Hintergründe der Umbenennung sind aus dem öffentlichen Gedächtnis mehr oder weniger verschwunden. Auch die Schule selbst erinnert heute nicht mehr daran.
Ein spektakulärer Fund im Staatsarchiv und weitere erstmals gesichtete Dokumente machten es möglich, die Umbenennung der Schule detailgenau zu rekonstruieren. In der Absicht, eine Diskussion darüber anzustoßen, wie dem Ehepaar Dehmel das ehrende Andenken gewährt werden kann, das ihnen damals verwehrt wurde, legt der Verein die Ergebnisse in einer Broschüre vor. Sie ist in den Buchhandlungen Kortes und Heymann sowie beim Verein (» info@viermalleben.de) erhältlich und kostet 5 Euro.

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